Der Mai stand ganz im Zeichen unseres Jahresprojekts zum Thema Umwelt. Gemeinsam beschäftigen wir uns weiterhin mit verschiedenen Kreisläufen und gehen der Frage nach, wie Dinge entstehen, sich verändern und wieder Teil von etwas Neuem werden. Dabei lernen die Kinder durch eigenes Erleben und Beobachten.

Besonders spannend wurde es bei unserem Kompost. Immer wieder entdeckten wir Spuren, die darauf hindeuteten, dass sich dort regelmässig ein tierischer Besucher aufhält. Wer mag das wohl sein? Die Vermutungen der Kinder reichten von Maus und Igel, Wolf bis hin zu ganz anderen Waldbewohnern. Aus dieser Neugier entstand eine neue Forschungsfrage.

Gemeinsam beschlossen wir, eine Wildkamera aufzustellen. Die Kinder halfen beim Aussuchen des Standortes, beim Montieren der Kamera und überlegten sich, worauf wir beim Beobachten achten müssen. Schon bald wurden wir für unsere Geduld belohnt: Auf den Aufnahmen konnten wir tatsächlich e nächtliche Besuchende entdecken. Die Freude und Aufregung waren gross.

Solche Momente zeigen uns, wie wertvoll echtes Forschen im Alltag ist. Aus einer kleinen Entdeckung entsteht ein gemeinsamer Lernweg, auf dem Beobachten, Staunen und Nachdenken ganz selbstverständlich miteinander verbunden sind. Wir sind gespannt, welche Geheimnisse die Natur in den kommenden Wochen noch für uns bereithält.